Fortsetzung der robusten US-Konjunktur
Renditen in der Euro-Zone sinken leicht

Die Anleiherenditen im Euro-Raum haben am Mittwoch bei geringen Umsätzen leicht nachgegeben. Entsprechend legten die Kurse zu. Die besser als erwartete Stimmung der Verbraucher in Deutschland und den USA belastete die europäischen Rentenpapiere nicht.

FRANKFURT. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg bis zum Mittwochabend um 0,25 Prozentpunkte auf 121,89 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 3,32 Prozent. Der Index der Marktforschungsgesellschaft GfK, der die Stimmung der deutschen Konsumenten misst, stieg auf 3,8 Punkte und damit den höchsten Stand seit einem halben Jahr. Kaum Auswirkungen auf das Handelsgeschehen hatte auch der Index des US-Verbrauchervertrauens. Der vom Forschungsinstitut Conference Board veröffentlichte Index stieg im Dezember auf 103,6 Punkte und lag damit leicht über den Erwartungen der Volkswirte, die von 103 Punkten ausgegangen waren. Damit wies er laut Händlern zumindest auf eine kurzfristige Fortsetzung der robusten US-Konjunktur hin.

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg im New Yorker Geschäft leicht auf 4,37 Prozent, die zweijähriger US-Anleihen kletterte ebenfalls auf 4,37 Prozent. Händlern sprachen von Gewinnmitnahmen, nach den Renditerückgängen der vergangenen Tage. Wie bereits am Vortag fiel die Rendite der zweijährigen so genannten Treasuries kurzzeitig leicht unter das Niveau von zehnjährigen US-Bonds.

Am Markt für neue Staatsanleihen werden heute Italien und die USA zum letzten Mal in diesem Jahr Anleihen begeben. Italien plant eine Aufstockung drei- und zehnjähriger Anleihen, in den USA werden zweijährige so genannte Treasuries über 20 Mrd. Dollar versteigert. Die Emissionen werden im Auktionsverfahren platziert.

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