Gewinnmitnahmen
Rentenkurse sinken zu Wochenbeginn

In Asien, Europa und in den USA sanken die Kurse der Staatsanleihen leicht. Experten sprachen bei den festverzinslichen Papieren von Gewinnmitnahmen nach einem guten Lauf in der vergangenen Woche, denn am Freitag waren ungünstige Konjunkturdaten in den USA bekannt geworden.

fmk FRANKFURT. Das Thema der laufenden Woche für die Anleihemärkte sei die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag, sagt Stefan Grothaus, Volkswirt bei der WGZ Bank. Es sei fast sicher, dass die EZB die Zinsen erhöhen wird. Wenn die Erhöhung stärker ausfalle als allgemein erwartet, könne dies vor allem kurzfristige Staatsanleihen belasten. Andere Analysten äußerten die Erwartung, dass der starke Euro-Kurs die Inflation in der Euro-Zone verringern könnte, so dass die EZB die Zinsen nicht oder nicht so stark erhöht.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg leicht auf 3,66 Prozent, die der US-Anleihe gleicher Laufzeit stieg erst an, sank dann aber bis zum späten Abend wieder auf ihre Freitagswert von 4,43 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future notierte 0,05 Prozentpunkte schwächer bei 118,68 Prozent. Technische Analysten halten für die nächste Zeit einen Anstieg des Bund-Futures auf 119 Prozent für möglich, nachdem er Ende vergangener Woche aus seiner Seitwärtsbewegung ausgebrochen war.

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