Gildemeister
Spekulativ mit stabilem Ausblick

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Gildemeister profitiert von einem andauernden Branchenwachstum. Eine Anleihe des Unternehmens gilt als spekulativ, aber mit stabilem Ausblick.

2006 wird für die deutschen Maschinenbauer zum dritten Wachstumsjahr in Folge - und ein Ende ist nicht absehbar. Nachdem der Schub zunächst aus dem Export kam, kauft jetzt auch das Inland - 24 Prozent mehr Absatz für die Branche allein im September. Davon profitiert besonders Gildemeister, denn aus Deutschland erhält der Branchenprimus der Werkzeugmaschinenindustrie 55 Prozent seiner Aufträge. Im Branchendurchschnitt beträgt der Anteil nur 30 Prozent.

Nach den glänzenden Neunmonatszahlen (21 Prozent mehr Aufträge, 17 Prozent höherer Umsatz, 43,8 Prozent Gewinnanstieg) geht das Management für 2006 von einem um 50 Prozent höheren Jahresüberschuss aus. Dank der Auftragseingänge winken auch 2007 und 2008 höhere Ergebnisse. Zudem will das Unternehmen Schulden abbauen. Mit rund 410 Millionen Euro netto bei einem erwarteten Betriebsergebnis (Ebitda) von rund 105 Millionen Euro sind sie hoch.

Angesichts der guten Aussichten ist das Entschulden lösbar. Gildemeisters 175-Millionen-Anleihe wird von den Agenturen als spekulativ beurteilt, bei stabilem Ausblick. Die Anleihe läuft längstens bis zum 19. Juli 2011, kostet 111,89 Prozent und bringt 5,02 Prozent Rendite.

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