Griechen-Verhandlungen
Bundesanleihen sind gefragt

Nach den ergebnislosen Verhandlungen über Griechenland-Hilfen sind Bundesanleihen gefragt. Abschläge gab es bei griechischen Staatsanleihen.
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Leichte Kursgewinne haben Bundesanleihen am Mittwoch im Zuge der ergebnislosen Verhandlungen über neue Hilfsmaßnahmen für Griechenland verzeichnet. Die Finanzminister der Eurogruppe wollen am nächsten Montag weiter verhandeln. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen sank einen Basispunkt auf 1,41 Prozent. Im Gegenzug legte der Terminkontrakt Bund-Future um sechs Basispunkte auf 142,44 Prozent zu.

Abschläge gab es hingegen bei griechischen Bonds. Zehnjährige Griechen-Anleihen rentierten fünf Basispunkte höher mit 17,15 Prozent.

Die als besonders sicher geltenden Treasuries konnten nach der Vertagung der Griechenland-Verhandlungen zulegen. Die Rendite zehnjähriger Treasuries war bei 1,66 Prozent einen Basispunkt niedriger. Für die vergangenen vier Wochen kommen US- Staatsanleihen mit Laufzeiten von mindestens zehn Jahren auf einen Ertrag von 2,2 Prozent. Damit sind sie Spitzenreiter in den 144 von Bloomberg und der European Federation of Financial Analysts Societies beobachteten Indizes.

Am Primärmarkt will Deutschland eine zehnjährige Anleihe aufstocken. Das Volumen soll bei 4 Mrd. Euro liegen. Außerdem will das Land eine Milliarde Euro an inflationsgeschützten Papieren mit Fälligkeit 2018 platzieren. Portugal plant die Emission von bis zu 2 Mrd. Euro an Schatzwechseln.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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