Griechenland
Anleger reagieren nervös auf Äußerungen aus Athen

Ohne Aufsicht fürchten Anleger einen Rückfall Griechenlands in alte Muster. Die Äußerungen von Regierungschef Antonis Samaras über ein Ende IWF-Präsenz, sorgten daher für Nervosität und eine Verteuerung der Anleihen.
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AthenDie Renditen für griechische Zehn-Jahres-Staatsanleihen sind am Mittwoch auf knapp 6,2 Prozent gestiegen - sie haben sich damit so stark verteuert wie seit Monaten nicht mehr. Als Grund sah die griechische Finanzpresse die Aussagen des griechischen Regierungschefs Antonis Samaras vom Vortag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Samaras hatte ein Ende der Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht ausgeschlossen.

Zwar sei das Wort „Scheidung“ das falsche Wort für das Ende der IWF-Präsenz in Griechenland, es sei aber etwa anderes, wenn die IWF-Unterstützung nicht mehr notwendig sei, sagte Samaras. Die Renditen hatten in den vergangenen zwei Monaten fast ständig unter sechs Prozent gelegen.

Analysten in Athen kommentierten, dass die Anleger „nervös“ reagierten, weil sie Angst davor hätten, Athen könnte nach dem Ende der Kontrollen vor Ort durch die Geldgeber in alte Politikmuster zurückfallen und wieder höhere Defizite zulassen.

Griechenland ist seit 2010 mit 240 Milliarden Euro internationaler Hilfszusagen vor dem Bankrott bewahrt worden. Im Gegenzug musste das Euroland umfassende Reformen und schmerzhafte Einsparungen durchsetzen. Seit sechs Jahren steckt das Land in der Rezession. Das zweite Hilfspaket in seiner EU- Komponente läuft zum Jahresende aus. Athen soll noch bis 2016 Hilfen vom IWF bekommen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • wenn merkel und Samaras von krise aus labern, ist höchste Vorsicht angesagt, gell?

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