Griechenland-Krise
Unsicherheit treibt Anleger in Bundesanleihen

Weil Anleger sich noch immer unsicher sind, wie sich die griechische Schuldenkrise weiter entwickeln wird, flüchteten sich viele am Montag erneut in Bundesanleihen.
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FrankfurtDie Unsicherheit über die weitere Entwicklung im griechischen Schuldendrama hat am Montag die Anleger wieder in die Bundesanleihen getrieben. Der Bund-Future stieg um 52 Ticks auf 129,51 Punkte. Während die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag eine Beteiligung privater Gläubiger an einer Lösung für Griechenland unterstrich, setzte sich EZB-Notenbanker Lorenzo Bini Smaghi für einen Rückkauf griechischer Anleihen durch den Euro-Rettungsfonds EFSF ein. „Die Anleger wollen sehen, was die Europäer bei dem Sondergipfel am Donnerstag zuwege bringen“, erklärte ein Händler. 

Die griechischen Renditen zogen im zehn- und im zweijährigen Bereich wieder an, was die Refinanzierungskosten für die Athener Regierung noch weiter in die Höhe treibt. Anleger stießen zudem auch wieder italienische Anleihen ab, so dass sich die Renditen der zehnjährigen Papiere mit 5,8 Prozent wieder der psychologisch wichtigen Sechs-Prozent-Marke annäherten.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Mit dem ESFS will man das Geld der anderen bis diese auch kein^Geld mehr haben. (China) Es ist weiterhin ein Leben auf Credit und nur eine Geldvernichtung der Banken.

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