Gute Vorgaben
US-Bonds weisen Europas Märkten den Weg

Die europäischen Anleihemärkte haben am Donnerstag nur geringfügig von guten US-Vorgaben profitiert. Andeutungen weiterer Leitzinserhöhungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet bremsten den Renditerückgang.

cü FRANKFURT. Bis zum späten Donnerstagabend sank die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe nur leicht auf 3,85 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future gewann 22 Ticks auf 116,80 Prozent.

Etwas deutlicher gingen die Kapitalmarktzinsen in den USA zurück, wo die Rendite zehnjähriger Treasuries auf 4,72 Prozent fiel, nachdem sie schon am Vortag um sechs Basispunkte gesunken war.

Auslöser für die Vortagsrally in den USA war die Erklärung der US-Notenbank (Fed) zur ihrer Entscheidung, die Leitzinsen unverändert bei 5,25 Prozent zu belassen. Die Fed hatte ihr Statement kaum verändert. Der Markt hatte dagegen nach Ansicht von Volkswirten befürchtet, die Notenbanker würden die Inflationsrisiken stärker betonen. Dies hätte für erneute Zinsanhebungen in den USA gesprochen. Die Erleichterung war auch am Donnerstag noch zu spüren. Deshalb belasteten positive US-Konjunkturdaten die amerikanischen Renten kaum. Die Auftragseingänge für Konsumgüter stiegen deutlich stärker als erwartet, der Verkauf neuer Eigenheime ging nur leicht im Rahmen der Konsensprognosen zurück.

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