Haushaltsstreit
USA könnten Topbonität verlieren

Der als „Fical Cliff“ bekannte Haushaltsstreit sorgt in den USA nicht mehr nur für innenpolitische Probleme. Sollte sich keine Lösung in dem Streit finden, könnten die USA ihre Topbonität verlieren.
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London Die Ratingagentur Fitch hat die USA vor dem baldigen Verlust ihrer Topbonität gewarnt. Sollten Demokraten und Republikaner keine Lösung im Haushaltsstreit finden, sei die Gefahr hoch, dass die USA ihr "AAA"-Rating einbüßten, teilte Fitch am Mittwoch mit. Die Bonitätswächter haben die Bewertung der weltgrößten Volkswirtschaft bereits mit einem negativen Ausblick versehen. Einigen sich die Parteien nicht, drohen im kommenden Jahr automatische Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen im Umfang von 600 Milliarden Dollar für alle Amerikaner. Die US-Wirtschaft könnte dann in eine laut Fitch "vermeidbare und unnötige" Rezession geraten, die die Finanzstabilität und Wachstumsaussichten des Landes gefährde. Im August vergangenen Jahres hatte S&P als erste Agentur den USA ihre Topbonität gestrichen. Die dritte große Agentur Moody's hat den USA bereits wiederholt mit dem Entzug der Bestnote gedroht.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Haushaltsstreit: USA könnten Topbonität verlieren"

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  • Könnte? Sollte. Denn letztlich wird das schwache Wachstum in den USA nur durch massives money flooding geschaffen, einhergehend mit der Hoffnung die Schulden würden sich inflationieren.

    Und jetzt? Jetzt wird die Schuldengrenze angehoben und eventuell etwas an der Steuerschraube gedreht. Das stetig steigende Schulden die Topbonität sichern sollten ist nonsense. Billiges Geld wird wieder zu einer Blase führen. Spätestens dann wird die USA maximal als single A eingestuft sein. Es genügt nicht mehr in einer globalisierten Welt gleichzeitig der grösste Schuldner und Konsument zu sein.

    Nach umschiffen des fiscal cliff wird die Euphorie an den Märkten weg sein. Eine Korrektur von mindestens 10% würde nicht überraschen.

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