Herabstufung in „Ramsch“-Kategorie
Bonität der Unternehmen sinkt

Immer mehr Unternehmen verlieren ihre Ratingnote auf der Stufe Investmentgrade und werden in die bonitätsschwache „Junk“-Kategorie herabgestuft. Allein im August gab es sieben so genannte „gefallene Engel“, darunter das Dienstleistungsunternehmen Aramark Corp. und die Versicherung Scottish Re.

HB NEW YORK. Insgesamt sind seit Jahresbeginn 32 Unternehmen in die „Ramsch“-Kategorie abgerutscht, berichtet die Ratingagentur Standard & Poor’s. Die Konjunkturabkühlung sowie eine steigende Schuldenlast haben die Bonität vieler Unternehmen verschlechtert, schreibt Diane Vazza, globale Leiterin Analyse festverzinsliche Werte bei S&P in New York, in einem Bericht.

Von den sieben Herabstufungen im August stehen drei im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen, schrieb Vazza in dem Bericht. Bei Aramark setzte S&P die Bonitätsnote am 8. August von „BBB-“- auf „BB+“ herab, nachdem das Unternehmen bekannt gab, dass eine Investorengruppe alle ausstehenden Aktien in einem fremdfinanzierten Buyout aufkaufen wolle.

Am 2. August hatte die Ratingagentur Scottish Re von „BBB-“ auf „BB+“ herabgestuft. Die Versicherung hatte zuvor bekannt gegeben, dass sie für das Quartal bis Ende Juni einen Verlust verbuchen werde.

„Dass es mehr ’gefallene Engel’ gibt, spiegelt die breitere Entwicklung bei der Bonität wider und entspricht ziemlich genau dem Muster des allgemeinen wirtschaftlichen Trends", heißt es in dem Bericht.

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