Historisches Tief Indische Zentralbank kann Währungsverfall nicht stoppen

Die indische Rupie ist auf den tiefsten Wert aller Zeiten gefallen. Der Verfall der indischen Währung setzt sich damit fort, obwohl sich die Zentralbank mit aller Kraft dagegen stemmt. Allerdings vergeblich.
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Die indische Zentralbank verkauft sogar schon Dollar, um die eigene Währung zu stützen. Bisher vergeblich. Quelle: dpa

Die indische Zentralbank verkauft sogar schon Dollar, um die eigene Währung zu stützen. Bisher vergeblich.

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Neu DelhiUngeachtet erneuter Maßnahmen der indischen Zentralbank ist die Rupie noch stärker abgestürzt. Der Wert der indischen Währung fiel am Mittwoch auf ein neues historisches Tief, ein US-Dollar kostete im Handelsverlauf 64,46 Rupien. Dabei war die Zentralbank nach Analystenangaben der Rupie am Vortag noch zu Hilfe gekommen, indem sie Dollarbestände verkaufte. Erst vergangene Woche hatte Indien massive Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. Doch bislang blieb der Erfolg aus, den Kurs der Rupie zu stabilisieren.

Am späten Montagabend hatte die Zentralbank außerdem angekündigt, Staatsanleihen im Wert von umgerechnet 937 Millionen Euro zu kaufen. Damit lockert sie die erst kürzlich beschlossene Liquiditätsverknappung wieder trotz der Talfahrt der Rupie. Damit soll die lahme Konjunktur gestützt werden, erklärten Beobachter.

Experten der Deutschen Bank rechnen mit einem weiteren Abtauchen der indischen Rupie. Innerhalb eines Monats könnte die Währung auf 70 Rupien zum US-Dollar abrutschen, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Immerhin sinke das Leistungsbilanzdefizit nun endlich etwas, deswegen könnte sich die Rupie am Jahresende etwas fangen.

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2 Kommentare zu "Historisches Tief: Indische Zentralbank kann Währungsverfall nicht stoppen"

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  • Ich finde, es bedarf einer europaweiten, konzertierten, staatenübergreifenden, nahezu unpolitischen und parteiübergreifenden Aktion, um unsere gute deutsche Verbands- und Vereinsarbeit um die zwei Themen "Internet" und "Europa" zu ergänzen. Die hat uns doch erst dahin gebracht, wo wir heute sind?

    Auf dem Weg können wir auch direkt Indien zeigen, wie man aus der Krise kommt.

    Warum zeigen wir alle zusammen denen in Indien nicht mal, wie man unseren deutschen Länder-Finanz-Ausgleich nachbauen kann, und bietet Hilfe beim Aufbau eines Renten-, Sozial und Gesundheits-System nach deutschem Vorbild, mit den diversen demokratisch gewählten Berufskammern und den dazugehörigen volldemokratisch gewählten, föderal aufgebauten Verbänden der "verkammerten Freien Berufe", sowie den dazugehörigen Berufsständischen Organisationen und dem ganzen gesellschaftlichen und politischen Krimskrams, der damit zusammenhängt?

    Spätestens dann wird jeder politisch aktive und denkende Mensch einsehen, daß nicht die industriell gewünschte Deregulierung die Lösung aller Probleme darstellt, sondern alle Macht vom Volk ausgeht.

  • Auch die Inder werden es lernen müssen:

    Mit Korruption, Kastenunwesen, closed shops, und Marktabschottung läßt sich keine leistungsfähige Volkswirtschaft betreiben.

    Also entweder nix importieren und zurück zur Armut oder modernisieren.

    ...

    Es gibt viele Entwicklungsmodelle in der dritten Welt, von denen man das kopieren kann was erfolgreich ist.In Singapur kann man sehen, daß sich auch eine gegenüber der ausländischen Wirtschaft offenes System betreiben läßt ohne über den Tisch gezogen zu werden.

    ...

    Daß die Schwellenländern an der Schwelle stolpern sollte niemanden zu der Ansicht verleiten, daß sie diese nicht eins Tages überschreiten werden.

    Der eine früher, der andere später.

    Ihre halbdemokratischen Regime und halben Freiheiten genügen den Erfordernissen nicht mehr.

    Dreiviertel-demokratische Regierungsformen und Dreiviertel Freiheiten wie in der westlichen Welt sind derzeit der Maßstab.

    Aber überholen ist besser als einholen.

    Mal gespannt, wer es als erster merkt.

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