Höherer Ölpreis stützt
Deutsche Anleihen tendieren fester

dpa-afx FRANKFURT. Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Donnerstag beflügelt durch den etwas anziehenden Ölpreise gestiegen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future legte bis 13.45 Uhr um 0,19 Prozent auf 123,27 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank um 0,011 Punkte auf 3,079 Prozent.

Der Ölpreis erholte sich im Vormittagshandel von seinen jüngsten Verlusten und stütze so die Festverzinslichen, sagten Händler. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg im Mittagshandel um 37 Cent auf 64,87 Dollar. Die Hoffnungen auf eine beginnende Stabilisierung des Ölpreises seien so enttäuscht worden.

Bundesbankpräsident Axel Weber hat die Leitzinsen in der Eurozone trotz des hohen Ölpreises als angemessen bezeichnet. Die hohen Ölpreise dämpften das Wirtschaftswachstum und trieben die Inflation, sagte Weber am Donnerstag in London. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält ihren Leitzins seit über zwei Jahren unverändert bei 2,00 Prozent.

Die ersten Auswirkungen des Hurrikans in der amtlichen US-Statistik erwartet die Commerzbank bei den am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden wöchentlichen Arbeitsmarktdaten. Vor diesem Hintergrund sei mit einem deutlichen Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zu rechnen.

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