Im jüngsten Wertentwicklungsvergleich kommt gleich die Hälfte der Top Ten aus dem Hause der beiden Anbieter
DWS und M&G liegen bei den Globalfonds vorn

Die Fondsgesellschaften DWS und M&G gehören zu den Top-Anbietern global anlegender Aktienfonds: Gleich fünf Fonds der beiden Gesellschaften sind in puncto Wertentwicklung unter den Top Ten in dieser Kategorie vertreten.

HB DÜSSELDORF. Wie der M&G Global Basic wird der International Growth von Graham French gemanagt, der das Portfolio nach dem Stockpicking-Ansatz zusammenstellt. Er bevorzugt Aktien von Unternehmen mit hohen Dividendenzahlungen und global bekannten Marken. Verfügen die Unternehmen zudem über ein klar erkennbares und verständliches Geschäftsmodell, kommen sie bei French in die engere Wahl, wobei er sich nicht an einer Benchmark orientiert. Während der Fondsmanager mit dem M&G Global Basic weltweit investieren darf und 18,7 Prozent seines Portfolios in britischen Aktien angelegt hat, muss er diese Aktien beim International Growth außen vor lassen. Aber auch ohne die Aktien von der Insel steht der Fonds im Gruppenvergleich sehr gut da.

French führt das erfreuliche Abschneiden seines Fonds unter anderem auf seine Investments im Rohstoffsektor zurück: „Diese Branchentitel haben sehr gut performt, darunter beispielsweise das Uran-Unternehmen Cameco“, so French. Auch die US-Kohlefirmen Peabody und Consol Energy hätten aufgrund der starken Nachfrage aus China sehr stark zugelegt. Zufrieden ist French auch mit seinen Engagements bei der Reederei P&O und dem Triebwerkshersteller Rolls Royce.

Rohstofffirmen hält French dennoch die Treue, rund 40 Prozent seines Portfolios stecken in diesen Titeln. Damit will er von der Wachstumsstory in China – Auslöser des Rohstoffbooms – profitieren. In China direkt hat French jedoch nicht investiert. Er setzt stattdessen auf westliche Unternehmen, die vom Boom dort direkt profitieren. Dabei hält er sich an eine simple Formel: „Alles was China produziert, wird billiger, alles was China nachfragt, wird teurer.“

Bei der Kollegin von French, der DWS-Fondsmanagerin Sonja Schemmann, dreht sich dagegen alles um das Thema Dividende: In das Portfolio des von ihr betreuten DWS Top Dividende-Fonds kommen nur Aktien, die eine überdurchschnittliche Dividendenrendite erwarten lassen.

Wie French verfolgt aber auch Schemmann einen Stockpicking-Ansatz, aus dem sich dann mittelbar die Gewichtung der Länder und Regionen ergibt. „Weiterhin sehe ich die größte Dividendendynamik in Europa“. erklärt sie ihre Strategie, „daher sind rund 60 Prozent des Fondsvermögens in dieser Region investiert“, so Schemmann. Jeweils rund 15 Prozent des Portfolios hält sie in Aktien aus dem asiatisch-pazifischen Raum und den USA. Sie blickt optimistisch auf die kommenden Monate: „Ich denke, dass das fundamentale Umfeld für die Dividendenstrategie recht positiv ist und in den kommenden Monaten Potenzial für eine solide Wertentwicklung gegeben ist.“

Autorin: Claudia Lindenberg, Der Fonds

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