Impulse erwartet
Rendite von Bundesanleihen steigt

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist am Morgen um drei Basispunkte gestiegen. Auch die Staatsanleihen der USA rentierten höher als am Vortag. Ein Anzeichen, dass die Fed bald ihre Geldpolitik ändert?
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Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist am Mittwochmorgen um drei Basispunkte auf 1,75 Prozent gestiegen. Der Bund-Future gab um 25 Basispunkte auf 141,03 Prozent nach. Für Impulse am Bondmarkt könnten die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor im November sorgen, die am Vormittag veröffentlicht werden. Für Deutschland und die Eurozone werden unveränderte Werte von 54,5 beziehungsweise 50,9 erwartet.

Staatsanleihen der USA rentierten am Morgen mit 2,79 Prozent einen Basispunkt höher als am Vortag. Am Nachmittag stehen die ADP-Beschäftigungsdaten aus den Vereinigten Staaten zur Veröffentlichung an, die laut Bloomberg-Umfrage zeigen dürften, dass sich der Beschäftigungsaufbau in der größten Volkswirtschaft der Welt beschleunigt hat. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank bald ihre geldpolitischen Stimuli drosseln wird.

„Die Zehn-Jahres-Renditen sind überverkauft, und sie sind wirklich attraktiv”, sagte Yusuke Ito von Mizuho Asset Management Co. in Tokio. „Wenn es mit dem Drosselung losgeht, dann wird das wirklich übel für die Aktien. Das wird die US-Anleihen stützen.” Bis Mitte nächsten Jahres könnten die Renditen der zehnjährigen „Treasuries“ auf 2,1 Prozent fallen, so Ito.

Anleihen aus der europäischen Peripherie rentierten etwas höher. Die Rendite zehnjähriger spanischer Bonds stieg geringfügig auf 4,14 Prozent, die entsprechender italienischer Papiere um einen Basispunkt auf 4,10 Prozent.

Deutschland begibt am heutigen Mittwoch fünfjährige Anleihen im Volumen von vier Mrd. Euro, Schweden kommt mit drei- und sechsmonatigen Papieren.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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