Inflationssorgen
Schwächephase bei Anleihen hält an

Die Anleihemärkte zeigen weiter Schwäche. Inflationssorgen und die robusten Aktienmärkte haben die Kurse der Zinspapiere bereits zum Wochenausklang weiter nach unten gedrückt. Beide Themen dürften den Rentenmärkten nach Ansicht von Bankstrategen erhalten bleiben.

rez FRANKFURT. In dieser Woche erwarten Investoren und Händler unter anderem neue Daten über die Entwicklung der US-Verbraucherpreise im März am Dienstag. Analysten rechnen mit weiter gestiegenen Preisen, was die Inflationssorgen der US-Notenbank Fed erhalten dürfte.

In Europa wird die Bärenstimmung bei Anleihen gestützt durch die gute konjunkturelle Stimmung in Deutschland, die Spekulationen auf Leitzinserhöhungen über vier Prozent hinaus anheizt. Ihren nächsten Zinsschritt um 0,25 Prozentpunkte auf vier Prozent hat die Europäische Zentralbank in der vergangenen Woche für Juni nahezu angekündigt. Mit Spannung erwartet wird morgen die Veröffentlichung des ZEW-Konjunkturindexes für Deutschland.

Am Freitag sackte der marktbestimmende Terminkontrakt für Europa, der Bund-Future mit Fälligkeit im Juni, deutlich um 0,46 Prozentpunkte auf 113,45 Prozent ab. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sprang auf 4,24 Prozent. In den USA legte die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe leicht zu auf 4,76 Prozent.

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