Instabilität am Markt
Rheinmetall-Anleihe verschoben

Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall verschiebt die Emission einer geplanten Anleihe über 300 Millionen Euro.

HB DÜSSELDORF/LONDON. Rheinmetall wolle abwarten, bis die Instabilität am Markt vorüber sei, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag in Düsseldorf. „Wir wollen die Emission aber in naher Zukunft vollziehen“, fügte er hinzu. Man stehe nicht unter Zeitdruck. Der Vertreter einer der mit der Emission beauftragten Banken hatte zuvor in London erklärt, Rheinmetall habe beschlossen, dass eine Verschiebung auf ein günstigeres Marktumfeld im besten Interesse des Unternehmens und seiner Investoren sei. Mit der Transaktion hat der Düsseldorfer Konzern die Commerzbank und Dresdner Kleinwort Wasserstein beauftragt.

Unternehmensanleihen in Euro waren in der letzten Woche massiv unter Verkaufsdruck geraten. Die Sorge über die Entwicklung der Auto-Riesen General Motors und Ford hatte auf andere Branchen über gegriffen und die Nervosität unter Investoren geschürt.

Rheinmetall hatte im März die Refinanzierung älterer Anleihen angekündigt und will so von günstigeren Zinsen profitieren.

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