Kein Ausfall
Griechenland zahlt fällige Anleihen voll aus

Auch nach der gescheiterten Regierungsbildung in Griechenland kommt es zu keinem Zahlungsausfall des Landes. Der Staat will die fälligen Tilgungs- und Zinszahlungen im Volumen von rund 400 Millionen Euro vornehmen.
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Griechenland wird die am Dienstag fälligen Tilgungs- und Zinszahlungen auf variabel verzinste Anleihen im Volumen von rund 435 Mill. Euro vornehmen. Das sagte das Athener Finanzministerium. Es kommt damit weiter zu keinem Zahlungsausfall des Landes.

Bei den Bonds handelt es sich um Staatsanleihen, die nach ausländischem Recht begeben wurden. Sie waren damit nicht zwangsweise Bestandteil des Schuldenschnitts (PSI) vor ein paar Wochen. Von diesem waren nur Bonds nach griechischem Recht betroffen. Für die Gläubiger mit Papieren nach ausländischem Recht war die Teilnahme freiwillig.

Griechenland hatte am 8. Mai bereits fällige Zinsen auf internationale Staatsanleihen im Volumen von 20 Mrd. Yen (190 Mill. Euro) gezahlt. Das erklärte damals Petros Christodoulou, der Chef der griechischen Schuldenagentur (GDMA). Ein Ausfall der Bonds wurde damit vermieden.

Gläubiger, die sich an dem Schuldenschnitt vor ein paar Wochen beteiligten, müssen indes weiter Verluste hinnehmen. Der Wert der Anleihen, die sie damals erhielten, ist gesunken. Die neuen zehnjährigen Bonds waren am Dienstagnachmittag nur noch etwa 14,02 Cent je Euro wert - das ist ein Rekordtief.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kein Ausfall: Griechenland zahlt fällige Anleihen voll aus"

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  • Die Tranche zur Bezahlung der Anleihen werden lt. Staatsvertrag mit Griechenland direkt von der EZB bezahlt. Sie landen garnicht auf griechischen Konten zuvor. Was für ne Augenwischerei.

    Nur die Zinsen für die jeweilige EZB-Tranche sollen die Griechen zahlen, aber dazu sind noch nichtmal bereit.

    Zurück zur Drachme !

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