Konjunkturdaten
Druck auf die Anleihemärkte hält an

Die Staatsanleihen im Euro-Raum und den USA haben sich am Donnerstag erneut nur knapp behauptet präsentiert. Seit Anfang Dezember sind die Festverzinslichen wieder verstärkt unter Druck gekommen.

cü FRANKFURT. Nach einer Reihe positiver Konjunkturdaten fürchten Investoren weitere Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) im nächsten Jahr, und die Hoffnungen auf baldige Leitzinssenkungen der US-Notenbank verflüchtigen sich zusehends.

Die am Donnerstag anstehenden Konjunkturdaten – wie die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Frühindikatoren für die US-Wirtschaft – fielen wie erwartet aus und gaben den Rentenmärkten keine Impulse. Die Bonds seien jedoch angeschlagen, und kurz vor dem Jahresende wolle kaum noch jemand groß einsteigen, sagte ein Händler. Bei geringen Umsätzen lag der Terminkontrakt Bund-Future am späten Abend fast unverändert bei 116,95 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe verharrte ebenfalls auf 3,86 Prozent, die der zehnjährigen US-Anleihe fiel auf 4,56 Prozent.

In diesem Jahr ist die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe um rund 0,6 Prozentpunkte und die der gleichlaufenden US-Anleihe um gut 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Noch deutlicher erhöhten sich die Renditen von kurzlaufenden Bonds.  

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