Kostenfreie Wertpapier-Depots
Österreich lockt Privatanleger mit Anleihen

Österreich bietet Anlegern gebührenfrei eine große Bandbreite an Zinspapieren an – als Alternative zum Sparbuch. Der Clou: Es fallen keine Gebühren oder Provisionen an.

HB FRANKFURT. „Drei Viertel unserer Anleger kaufen Bundesschätze mit Laufzeiten von einem, drei oder sechs Monaten“, sagt Helmut Eder, Chef der Bundesfinanzierungsagentur, die das Schuldenmanagement und den Kapitalmarktauftritt Österreichs organisiert.

Die Zinssätze für die Papiere werden meist wöchentlich an das Kapitalmarktniveau angepasst. Derzeit liegen die Zinssätze für österreichische Bundesschätze, die in einem Monat fällig werden, bei zwei Prozent. Dreimonatspapiere bieten einen Zins von 2,10 Prozent und Sechsmonatspapiere von 2,20 Prozent. Daneben gibt es noch Wertpapiere mit Laufzeiten von einem, zwei, fünf und zehn Jahren. Zehnjährige Bundesschätze werden mit 3,55 Prozent verzinst. Die Mindestanlagesumme liegt für alle Wertpapiere bei 100 Euro.

Die Verzinsung ist vergleichbar mit der von österreichischen Bundesanleihen, die an der Börse gehandelt werden, und höher als bei herkömmlichen Sparbüchern. Die Ratingagenturen bewerten Österreich – wie auch die Bundesrepublik Deutschland – mit der Bestnote Dreifach-A, von daher ist das Geld sicher angelegt. Der Reiz der Papiere liegt außerdem darin, dass Anleger sie ohne Gebühren bekommen. Auch die Verwaltung ist kostenlos. An die Schätze kommen Anleger allerdings nur über das Internet. Unter www.bundesschatz.at können Investoren ein Konto einrichten und dann die Wertpapiere der Alpenrepublik kaufen. Dazu müssen sie ein Formular ausdrucken und ausgefüllt mit einer Kopie des Personalausweises an die Finanzierungsagentur zurückschicken. Einzahlungen sind dann über das Internet oder als Überweisung möglich.

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