Kreditwürdigkeit
Goldman Sachs verliert „A“-Rating

Die US-Notenbank hat die Regeln angepasst, wie mit wankenden Großbanken umgegangen wird. Das hat Folgen für die größten Institute: Sie verlieren an Kreditwürdigkeit. Nicht nur Branchenstar Goldman Sachs ist betroffen.

New YorkDie Ratingagentur Standard & Poor’s hat Kreditwürdigkeit von acht großen US-Banken um eine Stufe heruntergesetzt. Zur Begründung verwies S&P darauf, dass im Krisenfall weniger Staatshilfen zu erwarten seien.

Die betroffenen Banken sind JP Morgan, Bank of America, Wells Fargo, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of New York Mellon, State Street und Citigroup. Ein schlechteres Rating bedeutet in der Regel, dass es für die betroffenen Unternehmen teurer wird, sich am Kapitalmarkt Geld zu leihen.

S&P hatte im November bereits signalisiert, dass eine Herabstufung kommen werde. Gesenkt wurden das langfristige Emittenten-Rating und die Ratings für vorrangige unbesicherte Anleihen und sogenannte nicht aufschiebbare nachrangige Anleihen, wie aus einer Mitteilung am späten Mittwoch hervorging.

„Wir erachten jetzt die Wahrscheinlichkeit, dass die US- Regierung ihrem Bankensystem mit einer außerordentliche Unterstützung unter die Arme greift, als 'unsicher' und entfernen daher die auf einer staatlichen Unterstützung basierende Aufwertung aus unseren Ratings“, erklärte S&P.

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Goldman Sachs verliert „A“-Rating

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Goldman Sachs liegt jetzt bei BBB+

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