Kursdaten
Bondrenditen setzen ihre Klettertour fort

Gleich zwei Wirtschaftsdaten und die Kommentare aus dem Mund eines US-Notenbankvertreters drückten am Dienstag auf die Anleihekurse. Denn neue Zahlen verstärkten sowohl die Inflations- als auch die Zinsängste. Sie wurden auch geschürt durch Äußerungen von Michael Moskow von der Notenbank in Chicago.

ina FRANKFURT. Er sagte in einem Interview, die Inflationsrate sei hoch genug, um sie sorgfältig zu beobachten. Zum Handelsende stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf 3,93 Prozent – es war der dritte Handelstag mit Kursverlusten in Folge. Der Bund-Future an der Terminbörse Eurex verlor 0,39 auf 116,30 Prozent. In den USA kletterte die Effektivverzinsung der zehnjährigen Treasury auf 5,08 Prozent.

Das vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte US-Verbrauchervertrauen erreichte im Mai den überraschend hohen Wert von 103,2 Punkten, Ökonomen hatten im Mittel nur 101,1 Punkte erwartet.

Eine negative Stimmung hatte sich vorher bereits in der Eurozone angedeutet. Hier kam das Störfeuer vom Geldmengenwachstum M3. Im April lag der Wert im Vergleich zum Vorjahr nach Angaben der Europäischen Zentralbank um 8,8 Prozent höher. Auch in diesem Fall waren die Ökonomen vom starken Zuwachs überrascht. Sie hatten lediglich mit 8,5 Prozent gerechnet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%