Kursverluste
Amerikanischer Arbeitsmarkt belastet Anleihen

Durchwachsene Konjunkturdaten aus Amerika haben am Freitag die Kurse der Staatsanleihen in Europa und den USA ins Minus gedrückt. Hintergrund der Kursverluste sind die amerikanischen Arbeitsmarktzahlen.

pot / DJ FRANKFURT. In Europa fiel der richtungweisende Bund-Future um 42 Ticks auf 117,68 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf 3,77 Prozent. In dem USA verloren zehnjährige Anleihen 22/32 auf 101- 13/32. Die Rendite erhöhte sich auf 4,69 Prozent.

Hintergrund der Kursverluste diesseits und jenseits des Atlantiks waren die amerikanischen Arbeitsmarktszahlen für September. Zwar blieb die Zahl der neu geschaffenen Stellen deutlich hinter den Prognosen zurück. Aber die leicht gesunkene Arbeitslosenquote und vor allem die Aufwärtsrevision der neuen Stellen für den Vormonat August hätten für Druck auf die Anleihenmärkte gesorgt, sagte ein Händler. Beides könnte als Indiz für eine weniger starke Abkühlung der US-Konjunktur gelten und damit die amerikanische Notenbank Fed von Zinssenkungen abhalten, hieß es.

Nach Meinung der Analysten der DZ Bank ist der Konjunkturpessimismus in den USA ohnehin übertrieben. Dies werde sich auch in den Protokollen der Fed-Sitzung vom 20. September wider spiegeln, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung könne daher eine Korrektur der US-Bonds auslösen.

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