Kursverluste
Rentenmärkte finden keine klare Richtung

Die Anleihemärkte in den USA und in Europa haben zum Wochenstart keine klare Linie gefunden. Papiere mit langer Laufzeit verzeichneten auf beiden Seiten des Atlantiks zunächst Kursverluste.

FRANKFURT. Verkaufsaufträge kamen von Anlegern, die sich für einen längerfristigen Anstieg der Inflation positionierten. Nachdem die Renditen drei bis vier Basispunkte zugelegt hatten, kamen aber wieder Käufer auf den Markt und die Kurse erreichten wieder das Niveau vom Freitag.

Entsprechend rentierten zehnjährige US-Treasuries rentierten am späten Nachmittag unverändert bei 4,62 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel leicht auf 4,34 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg um neun Basispunkte auf 112,59 Prozent.

Bei kurzen Laufzeiten, die besonders sensibel auf Veränderungen der Geldpolitik reagieren, gab es gegenläufige Tendenzen. Die Rendite zweijähriger Treasuries stieg leicht, die Rendite zweijähriger Bundesanleihen sank etwas. Wenn die US-Notenbank den Leitzins weiter senkt, wie viele Anleger erwarten, würde der Zinsvorsprung der USA zum Euro-Raum schrumpfen und kurzfristige US-Bonds weniger attraktiv machen. Den Primärmarkt zapfte der US-Maschinenbaukonzern Illinois Tool Works mit einer siebenjährigen Anleihe über 750 Mill. Euro an.

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