Kurzfristige Staatspapiere Griechenland leiht sich 1,3 Milliarden Euro

Die Heftigkeit der Diskussion über die Finanzierung Griechenlands reißt nicht ab. Doch auch wenn noch keine Auszahlung von Hilfsmilliarden erreicht ist, kann das Land zumindest einige Investoren von sich überzeugen.
3 Kommentare

Draghi, steig aus!

AthenDas von der Pleite bedrohte Griechenland hat erfolgreich den Kapitalmarkt angezapft. Die Ausgabe von dreimonatigen Geldmarktpapieren – im Fachjargon T-Bills genannt – spülte am Mittwoch 1,3 Milliarden Euro in die Staatskasse. Die Zinsen lagen bei 2,7 Prozent und damit so hoch wie bei der Emission in der vergangenen Woche.

Die Nachfrage hat sich trotz der bisher ergebnislosen Verhandlungen zu Lösung des Schuldenstreits nicht verschlechtert. Die Auktion war 1,3-fach überzeichnet und damit genau so stark wie zuletzt. Die Regierung in Athen benötigt die Einnahmen, um fällig werdende Anleihen zu bezahlen.

Griechenland wird seit Jahren von seinen europäischen Partnern und dem IWF mit Milliarden-Krediten über Wasser gehalten. Das Land wartet dringend auf die Auszahlung weiterer Hilfen aus dem zweiten Rettungspaket von 7,2 Milliarden Euro, sträubt sich jedoch gegen die Reformauflagen. In den Verhandlungen will Griechenland auch durchsetzen, mehr T-Bills auflegen zu dürfen, um Engpässe zu vermeiden. Die Europäische Zentralbank (EZB) sperrt sich dagegen. Sie beharrt darauf, dass es vorher eine Einigung im Schuldenstreit gibt. Scheitern die Verhandlungen, droht Griechenland zum Monatsende die Pleite.

  • rtr
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3 Kommentare zu "Kurzfristige Staatspapiere: Griechenland leiht sich 1,3 Milliarden Euro"

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  • Das sind doch Käufe griechischer Banken mit ELA Kredite von der EZB. Obwohl es verbotene monetäre Staatsfinanzierung ist schreitet die EZB trotzdem nicht ein.

    Wen kümmert noch EU Verträge und EZB Satzungen ? Ein korrupter Haufen von Beamten die nur noch ihre eigene Jobs und Vergünstigungen interessiert.

  • Ok, die 300 Millionen kratzen sie so zusammen, damit kann der IWF bezahlt werden und das Spiel geht weiter.

    Aber wer hat denen die Anleihen abgekauft? Mittlerweile trau ich unseren Oberen zu, dass die das waren.

  • >> Griechenland leiht sich 1,3 Milliarden Euro >>

    Hilft für paar Tage. Dann ist der Schuldenberg um 1,3 Mrd. € noch höher.

    Akropolis Adieu...............!

    ( Spass, Merkel wird es NICHT zulassen, sonst ist sie weg ) !

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