Lockerung der US-Geldpolitik
Zinsausblick stabilisiert die Renditen

Die Renditedifferenz zwischen zweijährigen Bundesanleihen und US-Treasuries gleicher Laufzeit zieht immer mehr an und bewegt sich derzeit auf dem höchsten Niveau seit März 2004.

FRANKFURT. Das deutsche Papier rentierte mit 3,61 Prozent 61 Basispunkte höher als die US-Anleihe. Grund sind die Zinserwartungen für die beiden Währungsräume: In den USA setzen Händler auf eine Lockerung der Geldpolitik, während die Leitzinsen in Europa zunächst unverändert bleiben dürften.

Dabei driften die Papiere bei jeweils fallenden Renditen auseinander. Grund sind Konjunktursorgen, die Investoren dazu veranlassen, Geld in sicheren Zinstiteln zu parken, so dass die Kurse steigt. Die Rendite der zweijährigen Bundesanleihe fiel vier Basispunkte, in den USA war der Anleihemarkt wegen des Feiertags geschlossen. Entsprechend wenig Bewegung gab es bei den längeren Laufzeiten. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte unverändert bei 4,01 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future legte neun Basispunkte zu auf 115,26 Prozent.

Frankreich begab eine Anleihe mit Kupon von 4,5 Prozent über 1,970 Mrd. Euro, die bis 2012 läuft, sowie ein zweijähriges Papier mit Kupon von vier Prozent über 1,083 Mrd. Euro. Außerdem kamen aus Paris zwei inflationsgeschützte Papiere über insgesamt 1,477 Mrd. Euro mit Fälligkeit 2011 und 2040.

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