Markt für Anleihen
Europäische Rentenmärkte stabilisieren sich

Die Lage an den europäischen Anleihemärkten hat sich zum Wochenauftakt etwas beruhigt. Nach dem Ausverkauf der vergangenen Woche sondierten Investoren Händlern zufolge erst einmal die Lage.

cü FRANKFURT. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zum Handelsende bei 3,58 Prozent und leicht besser als zum Wochenschluss. Der Bund-Future – Terminkontrakt auf lang laufende Bundesanleihen – stieg an der Eurex um 0,15 Prozentpunkte auf 119,52 Prozent. Der Handel an der Eurex hatte wegen technischer Probleme etwas später als üblich begonnen.

In den USA stieg die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen kurz vor dem Handelsende auf 4,74 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Die rückläufigen, aber trotzdem etwas besser als erwarteten US-Industrieaufträge im Januar beeinflussten den Handel nicht.

Der Markt für neue Anleihen belebte sich zum Wochenauftakt weiter. Der britisch-amerikanische Tabakkonzern BAT kündigte eine Anleihe über 500 Mill. Euro an, die in achteinhalb Jahren fällig wird. Gleichzeitig will BAT einen zehneinhalbjährigen Bond über 350 Mill. Pfund Sterling platzieren. Das Mandat teilen sich Barclays Capital, Deutsche Bank, HSBC und Royal Bank of Scotland. Daneben kündigt der britische Versorger National Grid eine Euro-Emission an. Am Pfandbriefmarkt begeben spanische Sparkassen unter der Emissionsgesellschaft AyT in dieser Woche zwei gedeckte Anleihen über insgesamt 3,1 Mrd. Euro. Unter den Pfandbriefhäusern aus Irland plant die Allied Irish Bank ihr Debüt, während mit der Depfa ein etablierter Emittent an den Markt kommt. Daneben plant CIF Euromortgage einen Pfandbrief nach französischem Recht.

Unter den staatsnahen Emittenten kündigte die KfW Bankengruppe gestern eine zehnjährige Anleihe über mindestens eine Mrd. Dollar an.

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