Marktausblick Pimco
Kommt die Krise, gibt es kaum Rettung

Der weltgrößte private Anleiheinvestor Pimco mahnt Anleger zur Vorsicht. Vorerst sehe es zwar stabil aus an den Finanzmärkten. Doch eine Rezession in den kommenden drei bis fünf Jahren ist wahrscheinlich.
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FrankfurtInvestoren sollten gewappnet sein für Schocks, die die Welt in eine Rezession stürzen können und für Unruhe an den  Märkten sorgen. Davor warnen die obersten Strategen der Allianz-Fondstochter Pimco. Eine solche Rezession sei wahrscheinlich, wenn es zu Schocks kommt – für die es verschiedene Anlässe geben könnte. Die Chefin der US-Notenbank Janet Yellen hatte am Vortag noch anders geklungen. Eine neue Finanzkrise werde es „nicht zu unseren Lebzeiten“ geben, so die 70-Jährige.

Pimcos Chef-Anlagestratege für Anleihen, Andrew Balls, mahnte am Mittwoch in Frankreich zu mehr Vorsicht. Bisher machten etwa Aktien- und Anleihemärkte einen stabileren Eindruck als in den vergangenen Jahren, sagte er auf einer Pressekonferenz. Aber es reiche nicht, nur auf die sich international aufhellenden Wachstumsraten zu blicken, mahnt er. „Wir sind besonders vorsichtig, was potenzielle Wendepunkte für die Märkte angeht“.

Zu 70 Prozent wahrscheinlich hält Pimco-Chefökonom Joachim Fels eine weltweite Rezession in den kommenden drei bis fünf Jahren. Und das liegt seiner Ansicht nach nicht allein am fortgeschrittenen Konjunkturzyklus. Zwar befinde sich die Welt im neunten Jahr des Aufschwungs, doch wirke die Wirtschaft noch wie mitten im Zyklus, sagt er. So gebe es weder übertrieben hohe Investitionen noch einen Überkonsum und auch keinen überhitzten Immobilienmarkt.

Doch die Pimco-Strategen machen verschiedenste Risiken in der Welt aus, die leicht als Auslöser für eine Krise dienen könnten, wie Fels erklärt. Allen voran nennt der Ökonom die Schuldenblase in China. Diese versuche die Regierung in Peking bereits, in den Griff zu bekommen. Sie berge die Gefahr einer massiven Abwertung des Yuan, wenn sich das Land weiter öffne und mehr Kapital abfließen könne.

Außerdem droht den Strategen zufolge die Gefahr von politischen Fehler. In den USA agiere der neue Präsident Donald Trump entgegen seiner frühen Ankündigungen bislang vor allem national, sagte Balls. Fiskalpolitisch könnte eine massive Steuerentlastung – wie Trump sie angekündigt hat – bei nahezu Vollbeschäftigung zunächst zu einer Überhitzung der Wirtschaft führen. Später aber könnte eine Rezession folgen, wenn die Notenbank mit deutlichen Zinserhöhungen etwa eine dann anziehende Inflation bekämpfen müsse.

Nicht zuletzt birgt laut Pimco auch die Geldpolitik der großen Notenbanken das Risiko, eine globale Krise auszulösen, wenn diesen kein ausreichend sanfter Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik gelingt.

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • ....alle Propheten des Fachs.....sollten ihre Mundwerk halten und nicht mehr tätigen.....sind es doch nur profilneurotische Selbstdarstellungen.....sollte der Goldpreis heute....oder schon Monate zurückliegend bei 2300-2500....also doppelt so hoch....wie er heute steht stehen.....nichts von dem....

    ....sollt längst der immer....und immer wieder heraufbeschworene Crash....stattgefunden haben......nichts von dem....

    ...sind also die Entscheidungen.... zu dramatischen Umwerfungen an den Märkten.....anderen Kriterien unterlegen?......ja....so ist es....

    ...gehört die gesamtwirtschaftliche .....und die politische Weltlage dazu.....und die .....kann kein Zweibeiner.....im Vorraus kennen......also alles Asche......was gesagt wurde und wird?......ja....so ist es....

  • Da kann zu unseren Lebzeiten doch gar nichts anbrennen, daß hat die US-Notenbankpräsidentin doch gerade erst bestätigt. Reine Panikmache.

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