Marktbericht
Die Aussichten für Anleihen trüben sich ein

Die Stimmung am Anleihemarkt hat sich verschlechtert. Schon in der vergangenen Woche reagierten Investoren nicht mehr auf für Renten eigentlich positive Konjunkturdaten wie moderate Inflationsindikatoren und schwächere Konjunkturdaten. Diese Daten sind Analysten zufolge in den Anleiherenditen bereits enthalten. Doch es droht auch größeres Ungemach.

cü FRANKFURT. Der Markt dürfte in dieser Woche durch voraussichtliche rückläufige Daten etwa zum Ifo-Index, US-Immobilienmarkt und Wirtschaftswachstum in den USA kaum unterstützt werden. Gefahr droht dem Rentenmarkt dagegen von der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch. Wenn die Fed weiter die Inflationsrisiken betone und damit Zinserhöhungen nicht ausschließe, werde dies die Anleihen belasten, meint Kornelius Purps, Rentenanalyst bei der Hypo-Vereinsbank. Denn die Märkte hätten eine Leitzinserhöhung in den USA nicht mehr auf der Agenda. Am Freitag notierten Anleihen unverändert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe verharrte bei 3,84 Prozent und die gleichlaufender US-Bonds bei 4,79 Prozent. Der Bund-Future legte im späten Handel moderate 0,06 Prozentpunkte auf 116,98 Prozent zu. Unter dem Strich verlor der Terminkontrakt auf lang laufende Bundesanleihen vergangene Woche leicht.

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