Marktbericht
Fed sorgt für Unruhe an den Rentenmärkten

Spekulationen über die weitere Zinspolitik der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank Fed haben am gestrigen Donnerstag die Kurse der Staatsanleihen unter Druck gesetzt. Die Spekulationen wurden sogar noch weiter angeheizt.

pam DÜSSELDORF. Der richtungsweisende Bund-Future verlor bis zum späten Abend 15 Basispunkte auf 118,12 Prozent.Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg leicht auf 3,72 Prozent, die zehnjähriger US-Bonds deutlich auf 4,61 Prozent.

Angeheizt wurden die Spekulationen unter anderem durch Aussagen von Donald Kohn, Mitglied der amerikanischen Notenbank Fed. Kohn sagte am Vorabend, dass es noch immer beunruhigende Anzeichen für eine steigende Inflationsrate gebe und dämpfte damit die Erwartungen, dass die amerikanische Notenbank die Leitzinsen bereits Anfang des kommenden Jahres senken könnte. „Die Fed ist noch immer besorgt über die Inflation, das macht Anleihen unattraktiv“, sagte Takashi Yamamoto, Anleihehändler bei Mitsubishi UFJ Trust & Banking in Singapur, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Weitere Rückschlüsse über die zukünftige Zinspolitik der Fed erhoffen sich die Marktteilnehmer von heute anstehenden Daten über den amerikanischen Arbeitsmarkt. Für diesen werden aktuelle Zahlen über die Entwicklung im September erwartet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%