Marktbericht
Flucht in Qualität stützt Staatsanleihen

Die Nachricht vom annähernden Totalverlust bei den Hedge Fonds von Bear Stearns hat am Mittwoch zunächst beiderseits des Atlantiks für Kursgewinne bei Staatsanleihen gesorgt. Zum einen fliehen Investoren in Qualität, zum anderen befürchten sie, dass die anhaltenden Probleme im Subprime-Hypothekensektor das Wirtschaftswachstum der USA bremsen werden.

FRANKFURT. Zwischenzeitlich büßten Bonds einen Teil ihrer Kursgewinne ein. Am Nachmittag legten europäische und US-Papiere dann wieder zu, nachdem US-Notenbankchef Ben Bernanke seinen Halbjahresbericht vor dem US-Kongress vorgelegt hat. Bernanke prognostizierte für nächstes Jahr eine leicht anziehende US-Konjunktur sowie einen allmählichen Rückgang der Inflation. Wenig Einfluss auf die Kurse hatten dagegen Konjunkturdaten zu Inflation und Baubeginnen.

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel leicht auf 5,04 Prozent. Zehnjährige deutsche Bundesanleihen rentierten deutlich niedriger bei 4,56 Prozent. Im Gegenzug legte der Terminkontrakt Bund-Future 0,22 Prozentpunkte zu auf 110,76 Prozent.

Am Primärmarkt platzierte Klöckner & Co. eine fünfjährige Wandelanleihe im Volumen von 325 Mill. Euro mit einem Kupon von 1,50 Prozent. Im staatlichen Bereich stehen erst am Donnerstag wieder Emissionen aus den USA und EU-Ländern an.

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