Marktbericht
Kapitalbedarf der Banken stützt Anleihekurse

Die Anleihen in Europa und den USA haben am Dienstag wenig verändert notiert. Während der mögliche zusätzliche Kapitalbedarf einiger US-Banken (siehe Aktien) die Kurse stützte, drückten vor allem in den USA die massiven staatlichen Emissionspläne auf die Anleihekurse.

FRANKFURT. Die Anleihen in Europa und den USA haben gestern wenig verändert notiert. Während der mögliche zusätzliche Kapitalbedarf einiger US-Banken (siehe Aktien) die Kurse stützte, drückten vor allem in den USA die massiven staatlichen Emissionspläne auf die Anleihekurse. Zehnjährige Treasuries rentierten zwei Basispunkte höher bei 2,93 Prozent. Bei 3,15 Prozent lag die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe einen Basispunkt im Minus. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg 17 Basispunkte auf 122,95 Prozent.

Der Primärmarkt wurde von staatlichen Emittenten dominiert. Schweden beschaffte mit einer fünfjährigen Anleihe vier Mrd. Euro, die Niederlande begaben Papiere mit Fälligkeit 2010, 2015 und 2028 im Gesamtvolumen von rund 1,3 Mrd. Euro. Aus Italien kamen inflationsgeschützte Anleihen mit Fälligkeit 2019 und 2023 im Gesamtvolumen von 1,85 Mrd. Euro. Eine fünfjährige Euro-Anleihe im Volumen von 1,5 Mrd. Euro platzierte Tschechien und Großbritannien holte sich drei Mrd. Pfund mit einem 2022 fälligen Bond. Für den Abend hatten die USA eine Emission fünfjähriger Papiere im Volumen von 35 Mrd. Dollar angekündigt. Daneben platzierte der Luxuskonzern LVMH eine fünfjährige Anleihe über eine Milliarde Euro. Das dänische Energieunternehmen Dong beschaffte eine Milliarde Euro in zwei Tranchen.

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