Marktbericht
Rendite der US-Bonds zieht deutlich an

Die Chancen auf eine Leitzinssenkung des US-Notenbank im Januar sind leicht gesunken. So schätzen Ökonomen die Lage ein, nachdem am vergangenen Freitag überraschend gute Wirtschaftsdaten die Anleihekurse abrutschen ließen. Spiegelbildlich machte die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe einen Satz auf 4,72 Prozent.

ina FRANKFURT. Der Tagessprung um 0,12 Prozentpunkte war der größte seit mehr als einem Jahr. Die Ereignisse strahlten auf den Euromarkt aus, auch wenn die Bewegungen hier nicht so drastisch waren. Für die zehnjährige Bundesanleihe wurde eine Effektivverzinsung von 3,78 Prozent errechnet. Der Bund-Future verlor 0,38 auf 117,44 Prozent.

Ökonomen glaubten bisher an eine Konjunkturdämpfung in den USA. Dieses Szenario ist zumindest in Frage gestellt worden. Die

Arbeitslosenquote fiel im Oktober auf 4,4 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit mehr als fünf Jahren. In die gleiche Richtung deutete der überraschend gut ausgefallene Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe, der nach 52,9 im September im Folgemonat 57,1 erreichte.

In dieser Lage blicken die Bondhändler gespannt auf die nächsten US-Wirtschaftsdaten. Es geht vor allem um Zahlen am Donnerstag: Daten zum Arbeitsmarkt, zur Handelsbilanz, zu den Einfuhrpreisen sowie zum Verbrauchervertrauen.

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