Marktbericht
Renditen der Anleihen fallen leicht

Die Anleihemärkte haben sich am gestrigen Mittwoch etwas von den jüngsten Kursverlusten erholt. Von einer Trendwende wollten Anleiheexperten aber noch nicht sprechen. Es gebe noch zu viel Phantasie für Leitzinssenkungen in den USA, meinten zum Beispiel die Strategen der Commerzbank.

cü FRANKFURT. Von daher dominiere die Erwartung steigender Renditen. Am Abend signalisierte die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Sitzung des für die Zinsentscheidungen zuständigen Fed-Ausschusses jedoch vorerst keine Senkung der Leitzinsen.

Gestützt wurden die Bonds am Mittwoch zunächst durch Spekulationen über einen zweiten Atomwaffentest in Nordkorea, die sich jedoch später als haltlos erwiesen. Der Terminkontrakt Bund-Future verlor bis zum späten Abend 0,17 Prozentpunkte auf 117,10 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank auf 3,80 Prozent, die des gleichlaufenden US-Bonds auf 4,73 Prozent.

Die zumindest kurzfristig etwas bessere Stimmung am Anleihemarkt half auch Deutschland bei der Aufstockung der zweijährigen Bundesschatzanweisung um sechs Mrd. auf 15 Mrd. Euro, die stärker gefragt war als vorangegangene Emissionen. Der Bund behielt 1,015 Mrd. Euro zur Marktpflege ein, so dass sich eine zweieinhalbfache Überzeichnung ergab. Daneben zapften Spanien und Portugal den Kapitalmarkt an.

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