Marktbericht
Renditen der Anleihen geben nach

An den Anleihemärkten in den USA und im Euro-Raum sind die Kurse am Dienstag gestiegen und die Renditen entsprechend gefallen. Rückenwind erhielten die Bondkurse zum einen von den am Abend anstehenden Staatsanleihe-Käufen durch die US-Notenbank Federal Reserve.

FRANKFURT. Hinzu kamen Erwartungen, dass die Leitzinsen in den USA auf längere Sicht niedrig bleiben werden. James Bullard, der Präsident der Fed Bank St. Louis, hatte erklärt, dass ein Rückgang der Arbeitslosigkeit eine Vorbedingung für eine Anhebung der Zinsen sei. Dies relativierte Äußerungen von Notenbankchef Ben Bernanke aus der vergangenen Woche, dass die Währungshüter die Zinsen anheben werden, sobald sich die Konjunkturaussichten verbessern. Stützend auf die Bondkurse wirkten auch der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen, der im Oktober überraschend gesunken ist.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank einen Basispunkt auf 3,16 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg 25 Basispunkte auf 122,55 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 3,32 Prozent sechs Basispunkte niedriger.

Am Primärmarkt nahmen die Niederlande 1,835 Mrd. Euro über ein 2015 fälliges Papier auf. Die KfW plant Konsortialkreisen zufolge eine fünfjährige internationale Anleihe in Dollar.

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