Marktbericht
Schwache Konjunktur drückt Anleihen

An den europäischen Anleihemärkten sind die Kurse am Dienstag den zweiten Tag in Folge gestiegen. Gestützt wurden sie von schwachen Konjunkturdaten, die auf eine weitere Abkühlung hindeuten.

FRANKFURT. An den europäischen Anleihemärkten sind die Kurse gestern den zweiten Tag in Folge gestiegen. Gestützt wurden sie von schwachen Konjunkturdaten, die auf eine weitere Abkühlung hindeuten. So ist der Umsatz im Einzelhandel in der Eurozone im Juni 3,1 Prozent gefallen, das ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Datenerhebungen 1995. Zudem zeigt der von der Royal Bank of Scotland ermittelte Einkaufsmanagerindex für Juli eine erneute Schrumpfung der Wirtschaftskraft im Dienstleistungssektor an. All dies macht eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank in dieser Woche weniger wahrscheinlich. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten zwei Basispunkte niedriger mit 4,31 Prozent. Ein Plus von drei Basispunkten auf 112,83 Prozent gab es beim Bund-Future.

Etwas leichter tendierten hingegen US-Anleihen, nachdem der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor stärker als erwartet ausgefallen war. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries stieg zwei Basispunkte auf 3,98 Prozent.

Durch Neuemissionen beschaffte sich Großbritannien 2,25 Mrd. Pfund über eine 2030 fällige Anleihe. Die Landesbank Hessen-Thüringen platzierte einen 2017 fälligen Floater, Volumen 500 Mill. Euro. Ein Papier über 450 Mill. Pfund mit Fälligkeit 2018 kam vom Logistikkonzern TNT.

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