Marktbericht
Sorgen drücken Bund-Renditen

Nach einer festen Eröffnung sind die Kurse am Rentenmarkt am Donnerstag unter das Vortagesniveau zurückgefallen. Die Renditen legten entsprechend zu. Nur in Deutschland konnte der Markt das Kursplus über den Handelstag retten.

FRANKFURT. Bis zum Nachmittag trieben Konjunktursorgen den Markt voran. Die Federal Reserve revidierte ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in den USA nach unten, wie das Protokoll der jüngsten geldpolitischen Sitzung zeigt. Zudem sorgte die Nachricht für Verunsicherung, dass S&P den Ratingausblick für Großbritannien gesenkt hat.

Am Nachmittag enttäuschte dann jedoch die US-Notenbank den Markt mit dem Volumen der aktuellen Runde von Anleihe-Rückkäufen. Zudem stehen in den USA kommende Woche 101 Mrd. Dollar an Neuemissionen an. Zuletzt rentierten US-Treasuries mit zehn Jahren Laufzeit elf Basispunkte höher bei 3,30 Prozent. Zehnjährige Gilts rentierten sieben Basispunkte höher bei 3,65 Prozent. Bei Bundesanleihen dieser Laufzeit lag die Rendite drei Basispunkte niedriger bei 3,40 Prozent. Der Bund-Future stieg auf 120,64 Prozent. Eine Auktion fünfjähriger Gilts am Primärmarkt stieß auf Interesse: Bei der Emission im Volumen von fünf Mrd. Pfund war die Nachfrage 2,6-fach so hoch wie das Angebot. Spanien beschaffte 2,6 Mrd. Euro über Bonds in zwei Tranchen.

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