Marktbericht
Staatsanleihen geraten unter Druck

Neu gewonnene Zuversicht der Investoren hat am Donnerstag die Kurse von Staatsanleihen belastet. Bedenken, die Subprime-Krise in den USA könne auch der Gesamtwirtschaft einen stärkeren Dämpfer verpassen, zerstreuten sich. Anleger setzten wieder mehr auf risikoreichere Anlageformen mit höherer Rendite: Aktien, Unternehmensanleihen und Schwellenland-Bonds.

FRANKFURT. Zahlen aus China zufolge war die Wirtschaft dort so rasch gewachsen wie zuletzt vor 12 Jahren. Die Börsen in Asien, Europa und den USA legten zu. Etwas Auftrieb für die Anleihekurse in den USA brachte am Nachmittag der Index der Frühindikatoren des Conference Board, der im Juni 0,3 Prozent gefallen war.

Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte am Nachmittag höher bei 4,56 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future war 0,11 Prozentpunkte niedriger bei 110,87 Prozent. Die Rendite des zehnjährigen US-Papiers lag ebenfalls höher bei 5,05 Prozent.

Frankreich kam mit vier Papieren an den Markt, zwei inflationsgesicherten Anleihen mit Laufzeiten von 13 und 22 Jahren im Volumen von insgesamt 1,4 Mrd. Euro sowie zwei Festverzinslichen mit Laufzeiten von zwei und fünf Jahren über zusammen 3,73 Mrd. Euro. Spanien platzierte eine zehnjährige Anleihe im Volumen von 1,78 Mrd. Euro mit einem Kupon von 3,8 Prozent.

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