Marktbericht
Staatsanleihen sind weiter gefragt

Die Kursgewinne an den Aktienmärkten haben am Dienstag die sicheren Staatsanleihen nicht belastet. Die Renteninvestoren konzentrierten sich eher auf die schlechter ausgefallenen Konjunkturdaten.

FRANKFURT. Die Kursgewinne an den Aktienmärkten haben gestern die sicheren Staatsanleihen nicht belastet. Die Renteninvestoren konzentrierten sich eher auf die schlechter ausgefallenen Konjunkturdaten. So stieg die Arbeitslosenquote in Deutschland im März auf 8,1 Prozent, den höchsten Stand seit über einem Jahr. In den USA fiel der ISM-Einkaufsmanagerindex für Chicago auf einen Wert von 31,4 und damit stärker als erwartet. Zudem sank die Teuerung im Euro-Raum auf ein Rekordtief von 0,6 Prozent.

Zehnjährige US-Treasuries rentierten im frühen Handel mit 2,69 Prozent zwei Basispunkte niedriger als am Vortag . Bei den zehnjährigen Bundesanleihen ging die Rendite um vier Basispunkte auf 2,98 Prozent zurück. Der Bund-Future, das Stimmungsbarometer am Terminmarkt, zog um 26 Basispunkte auf 124,47 Prozent an.

Für das Quartal haben Treasuries laut dem US-Treasury-Master-Index von Merrill Lynch den Investoren einen Verlust von 1,7 Prozent eingebracht. Damit steuern sie auf ihr schlechtestes erstes Quartal seit 1996 zu.

Am Primärmarkt ist der Gasproduzent OAO Gazprom das erste russische Unternehmen, das seit dem Krieg mit Georgien im August letzten Jahres eine internationale Anleihe auflegt. Konsortialkreisen zufolge will der Gasproduzent mit einem zweijährigen Papier an den Markt kommen.

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