Marktbericht
ZEW-Index lässt Rentenmärkte kalt

Anleger an den internationalen Rentenmärkten haben am gestrigen Dienstag einen weitgehend ruhigen Handel erlebt. Überrascht hat viele europäische Händler, dass der unerwartet stark gestiegene ZEW-Index nahezu ohne Auswirkung blieb.

scc FRANKFURT. Die zehnjährige Bundesanleihe erzielte eine Rendite von 3,75 Prozent und lag damit knapp über Vortagsniveau. Der Bund-Future, der maßgebliche Terminkontrakt in der Euro-Zone, hatte am Handelsende 0,01 Punkte verloren und notierte bei 118,09 Punkten. Die Rendite entwickelt sich am Rentenmarkt gegenläufig zu den Kursen. Die zehnjährige US-Anleihen starteten knapp behauptet. Nach der Entscheidung der US–Notenbank Fed, die Leitzinsen unverändert zu lassen, fiel die Rendite auf 4,49 Prozent nach 4,52 Prozent zu Beginn. Vor allem die Aussage, dass der Inflationsdruck allmählich nachlassen wird, sorgte für gute Stimmung im Handel.

Überrascht hat viele europäische Händler, dass der unerwartet stark gestiegene ZEW-Index nahezu ohne Auswirkung blieb. Der Erwartungsindex hatte sich im November auf einen Stand von minus 19 Punkte verbessert. Analysten hatten mit minus 28,5 Punkte gerechnet.

Insgesamt sind Experten skeptisch, was die künftige Perspektive an den Anleihemärkten anbelangt. Die hohe Nachfrage von Zentralbanken und institutionellen Investoren hat nach Ansicht von Tony Dolphin von der britischen Fondsgesellschaft Henderson die Renditen zu stark gedrückt.

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