Mathematisches Modell zeigt hohen Renditevorteil
Merrill rät zu Bonds aus Russland und Mexiko

Die Staatsanleihen Russlands, Ecuadors und Mexikos bieten Investoren wohl die höchsten Renditen. Zu diesem Schluss kommt Merrill Lynch & Co. in einer Studie, die auf einem mathematischen Modell beruht.

HB/Bloomberg LONDON. Bei dem Spread-Fehlerkorrektur-Modell werden die Anleihespreads, also die Renditeprämien, verglichen, wobei auch die weltweiten Marktbedingungen, die durchschnittliche Laufzeit und die Bonitätseinschätzungen berücksichtigt werden.

Das Modell „zeigt, dass Ecuador, Mexiko und Russland die billigsten Staatsanleihen bieten“, schrieb Ralph Süppel, Leiter Strategie Emerging Europe bei Merrill in London. „Südafrikanische Papiere sind derzeit am teuersten, sie liegen sogar noch weit vor Staatsanleihen von Bulgarien und der Ukraine.“

Der Risikoaufschlag, den Investoren für Emerging Market Bonds im Vergleich zu US-Treasuries verlangen, lag am 8. Juli bei 163 Basispunkten für mexikanische Anleihen, 797 Basispunkten für ekuadorianische Papiere und 152 Basispunkte für russische Festverzinsliche, geht aus dem EMBI+ Index von JPMorgan Chase & Co. hervor. Vor einem Jahr waren die Renditeprämien noch höher, sie beliefen sich bei Mexiko auf 215 Basispunkte, bei Ekuador auf 931 Basispunkte und bei Russland auf 329 Basispunkte.

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