Monatsstatistik von Merrill Lynch
Anleihen von Unternehmen stürzen ab

An den Rentenmärkten hat die Monatsstatistik von Merrill Lynch über europäische Unternehmensanleihen am Donnerstag Aufsehen erregt.

HB DÜSSELDORF. Die Kurse sind an den Rentenmärkten im Vergleich zu denen von Staatanleihen im April so stark gesunken wie schon seit über einem Jahr nicht mehr. Gleichzeitig stieg die durchschnittliche Rendite der Anleihen von 4,06 Prozent Ende März auf 4,21 Prozent. Der Risikoaufschlag für Unternehmensanleihen erhöhte sich um fünf Basispunkte auf durchschnittlich 51 Basispunkte. Das könnte der Anfang eines „Bärenmarktes für europäische Unternehmensanleihen“ sein, sagte Jim Reid, Bondstratege bei der Deutschen Bank, der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Bei Staatanleihen blieben am Donnerstag größere Kurssprünge trotz der zahlreichen Konjunkturdaten aus den USA aus. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag am späten Nachmittag mit knapp rund vier Prozent leicht über dem Vortagsniveau. Auch die Kurse der amerikanischen Staatsanleihen veränderten sich kaum. Die Rendite lag hier mit 5,11 Prozent nur knapp unter dem Wert vom Tag zuvor.

Abwärts ging es für den Bund-Future. Spekulationen über mögliche Zinserhöhungen beiderseits des Atlantik drückten den Bund-Future deutlich ins Minus. Der Terminkontrakt auf die zehnjährige Bundesanleihe verlor 24 Ticks auf 115,81 Punkte.pam

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