Nach der Abwertung
USA verlieren Top-Rating

Die USA haben erstmals ihre Spitzenbonitätsnote bei einer führenden Ratingagentur verloren. Das verärgert die chinesische Staatsführung. Der Weltwirtschaft drohen weitere Turbulenzen.
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New YorkDie Ratingagentur Standard & Poor's hat die US-Bonität von der Bestnote „AAA“ auf „AA+“ herabgestuft. Zugleich warnte die Agentur, der langfristige Ausblick sei negativ. Damit droht den USA in den nächsten zwölf bis 18 Monaten eine weitere Herabstufung.

Als Konsequenz schließen Experten weitere Turbulenzen auf den Finanzmärkten nicht aus. Bereits in den vergangenen Tagen hatte es in den USA sowie in Europa erhebliche Kursverluste gegeben. Möglich seien auch Zinserhöhungen als Folge der Herabstufung.

Die bei der Anhebung der Schuldengrenze zwischen Regierung und Kongress verabredeten Sparziele reichten nicht aus, teilte S&P zur Begründung mit. Die beiden anderen großen Ratingagenturen Moody's und Fitch hatten nach der Einigung zwischen Demokraten und Republikanern am Dienstag vorerst an der Spitzennote AAA festgehalten.

Die US-Regierung kritisierte die S&P-Entscheidung. Ihr liege ein Rechenfehler zugrunde, sagte ein Sprecher der Finanzministeriums. Eine Beurteilung, die mit einem Fehler von zwei Billionen Dollar behaftet sei, spreche für sich. In Regierungskreisen hieß es, die Agentur habe die Zahl zwar aus ihrer Analyse gestrichen, der Fehler lasse aber an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln.

China hat die USA nach der Herabstufung ihrer Bonität durch die Ratingagentur Standard & Poor's scharf kritisiert und umfangreiche Sparmaßnahmen gefordert. In einem am Samstag von der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichten Kommentar heißt es, die amerikanische „Schuldenabhängigkeit“ gefährde die Weltwirtschaft. Washington müsse seine „gigantischen Militär-Ausgaben und die aufgeblähten Kosten für Sozialhilfe“ kürzen. Peking hält derzeit 1,2 Billionen Dollar an US-Schulden, mehr als jedes andere Land. 

Sollten die USA dabei scheitern, „innerhalb ihrer Möglichkeiten zu leben“, würden weitere „verheerende Herabstufungen der Kreditwürdigkeit“ und globale Finanzturbulenzen folgen, hieß es bei Xinhua weiter. Als „größter Gläubiger der einzigen Supermacht der Welt“ habe China das Recht, von der US-Regierung zu fordern, dass sie ihre strukturellen Schuldenprobleme angehe.

S&P hatte bereits Mitte Juli angekündigt, die US-Bonitätsnote zu überprüfen und eine Herabstufung vom Ausgang des Schuldenstreits abhängig gemacht. Die Agentur mahnte damals einen Defizit von vier Billionen Dollar an. Der nach wochenlangem Ringen im Kongress am Dienstag besiegelte Kompromiss sieht dagegen nur Einsparungen von etwas mehr als zwei Billionen Dollar vor.

"Die Herabstufung spiegelt unsere Meinung wider, dass der Plan zur Haushaltskonsolidierung, den der Kongress und die Regierung kürzlich vereinbart haben, nicht ausreicht, um die mittelfristige Dynamik bei den Staatsschulden zu stabilisieren", erklärte S&P. Es sei zudem zweifelhaft, dass sich Demokraten und Republikaner auf zusätzliche Einsparungen einigen können.

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  • ne ne... habe jetzt zwei short posi am laufen. eine kleine seit 6270, und bin heute bei 6180 mit einer grösseren wieder rein. entweder ich schieße beide gleich montag früh ab, oder nur die kleine. mal sehen...

    die große ist längerfristig geplant mit max. ziel 5700

    dir viel spaß heute abend mit paul van dyk, wäre auch gerne dabei.... ;-)

  • ich hab deine posts um 1348h und 1125h jedenfalls so aufgefasst, und dachte du wolltest noch schnell raus. aber kein problem, war ja auch freibleibend.
    have fun and enjoy the weekend. bin dann wieder off. lauter sexy bikini-girls hier...

  • Deal? Kann dir nicht ganz folgen. War deine Frage an mich ??

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