Nach GfK-Index
Bundesanleihen werden attraktiver

Anleger zeigen angesichts eines aufgehellten Konsumklimas mehr Interesse für Bundesanleihen. Die Kurse für US-Staatsanleihen sind dagegen leicht gesunken. Die Besserung der Wirtschaftslage mache sie unattraktiver.
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Die deutschen Bundesanleihen haben am Dienstag mit leichten Kursaufschlägen eröffnet. Die deutschen Importpreise waren im Dezember auf Monatssicht stärker als erwartet gesunken, während sich das GfK-Konsumklima für Februar aufhellte.

Die Rendite der Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren lag zuletzt einen Basispunkt niedriger bei 1,68 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future stieg um 19 Basispunkte auf 141,98 Prozent.

Staatsanleihen aus Italien und Spanien waren indes weniger gefragt. Die Rendite der spanischen Papiere stieg um zwei Basispunkte auf 5,27 Prozent. Italien-Bonds mit derselben Laufzeit rentierten drei Basispunkte höher mit 4,24 Prozent.

Am Vormittag wird Finnland Anleihen mit einer Laufzeit bis 2028 im Volumen von 1 Mrd. Euro am Markt unterbringen. Am Morgen rentierten die zehnjährigen Anleihen des Landes relativ unverändert mit 1,84 Prozent. Zudem werden im Tagesverlauf auch Italien, Malta und die Schweiz Schatzwechsel begeben.

Am Markt für US-Staatsanleihen sind die Kurse anfänglich leicht gesunken. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries lag bei 1,97 Prozent und damit knapp einen Basispunkt höher. Anzeichen für eine Besserung der Wirtschaftslage in den USA haben die Nachfrage nach den als sicher geltenden Anleihen verringert.

„Die Treasury-Rendite ist zu niedrig”, sagte Yoshiyuki Suzuki, Leiter Festverzinsliche bei Fukoku Mutual Life Insurance Co. in Tokio. „Die US-Wirtschaftslage ist gut, besser als von manchen Personen erwartet.”

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • Mal kurz überlegen: machen die genannten Begründungen für die Kursfluktuationen Sinn? Eben!

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