Nach Herabstufung: Frankreich meistert erste Geldmarkt-Auktion

Nach Herabstufung
Frankreich meistert erste Geldmarkt-Auktion

Obwohl Frankreich seine Top-Bonität verloren hat, kann sich das Land problemlos und zinsgünstig neues Kapital an den Finanzmärkten besorgen. Richtig spannend wird es allerdings erst am Dienstag.
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ParisAufatmen in Frankreich: Trotz Herabstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die zweitgrößte Euro-Volkswirtschaft problemlos die Finanzmärkte um frisches Geld anzapfen können. Die Zinsen sanken sogar im Vergleich zur letzten Versteigerung. Die erste richtige Nagelprobe nach dem „AAA“-Verlust folgt allerdings erst.

Eine Auktion von Geldmarktpapieren spülte insgesamt 8,59 Milliarden Euro in die Staatskasse, wie aus offiziellen Angaben hervorgeht. Die Zinsen sanken in allen angebotenen Laufzeiten: Um sich für drei und sechs Monate Geld zu leihen, musste Frankreich Anlegern einen Durchschnittszins von 0,165 beziehungsweise 0,281 bieten. Für Schuldverschreibungen über ein Jahr verlangten Investoren im Schnitt 0,406 Prozent Zinsen.

Am Donnerstag will Frankreich noch einmal mehr als neun Milliarden Euro bei Investoren einsammeln. Dann geht es allerdings nicht um kurzlaufende Geldmarktpapiere, die kaum Vertrauen in die langfristige Bonität eines Landes erfordern, sondern um Anleihen, die teilweise deutlich längere Laufzeiten haben.

Spannung verspricht außerdem eine Geldmarktauktion des Euro-Rettungsschirms EFSF am Dienstag. Nach der Herabstufung Frankreichs und Österreichs könnte auch der Krisenfonds demnächst seine Spitzenbonität einbüßen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Show fürs Volk geht weiter, bis der Vorhang fällt und alle dumm da stehen und sich fragen wie das hat kommen können. 3. Reichspropaganda reif ist das alles und NEIN...niemand hatte vor eine Mauer zu bauen.

  • Toll! Wer kauft denn da so fleissig? Die EZB natürlich. Wie bei Italien und Portugal zuvor auch. Mal sehen, wie das Experiment ausgeht.
    Viele Grüße, ihr 1923.

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