Nach sechstägigem Rückgang
Renditen an den Rentenmärkten ziehen an

Der sechstägige Rückgang der Anleiherenditen hat am Donnerstag ein jähes Ende gefunden. Schon vor der Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) nahmen Händler Gewinne an den Rentenmärkten mit.

cü FRANKFURT. Die EZB hat zwar keinen Hinweis auf weitere Leitzinserhöhungen im kommenden Jahr gegeben. Dafür belasteten am Nachmittag Konjunkturdaten aus den USA die Rentenmärkte. Die Produktivität der größten Volkswirtschaft der Welt stagnierte im dritten Quartal, gleichzeitig stiegen die Lohnstückkosten im Vergleich zum Vorquartal um 3,8 Prozent und damit stärker als erwartet. Das dämpfte die immer noch vorhandenen Hoffnungen darauf, dass die US-Notenbank im kommenden Jahr die Leitzinsen senken könnte.

Später veröffentlichte US-Daten zu den schwächer als erwarteten Auftragseingängen im September konnten die Zinssenkungsphantasie Händlern zufolge nicht mehr wecken. Bis zum späten Abend stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf 3,74 Prozent. Noch stärker – auf 3,67 Prozent – zog die Rendite der stark auf Leitzinsentwicklungen reagierenden zweijährigen Bundesschatzanweisung an.

Der Terminkontrakt Bund-Future verlor 0,32 Punkte auf 117,84 Prozent. In den USA erhöhte sich die Rendite zehnjähriger Bonds auf 4,60 Prozent.

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