Nach US-Job-Daten
US-Renditen im Sinkflug

Anleger am Rentenmarkt rechnen nach dem schwachen Stellenzuwachs in der US-Wirtschaft vorerst nicht mit einer Drosselung der Geldflut. Die Renditen von US-Staatsanleihen sind wieder unter Druck.
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FrankfurtNach dem unerwartet schwachen Stellenzuwachs in der US-Wirtschaft rechen die Anleger am Rentenmarkt vorerst nicht mit einer Drosselung der Geldflut. Denn die Fed hat eine Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt zur Vorbedingung für eine Straffung der Geldpolitik gemacht. Entsprechend kamen die Renditen von US-Staatsanleihen, aber auch von deutschen Bundesanleihen wieder unter Druck.

Die Rendite der zehnjährigen US-Bonds sank auf 2,54 von 2,58 Prozent kurz vor Veröffentlichung der Daten und lag damit so niedrig wie zuletzt im Juli. Die Kurse der langlaufenden 30-jährigen US-Anleihen zogen um einen vollen Punkt an und rentierten bei 3,63 Prozent und damit deutlich niedriger als am Vorabend mit 3,68 Prozent.

Auch die deutschen Bundesanleihen waren gefragt, was die Renditen der zehnjährigen Papiere auf 1,81 Prozent von 1,85 Prozent am Vorabend drückt. Der Bund-Future stieg im Gegenzug um 48 Ticks auf 140,40 Zähler. Die zehnjährigen spanischen und italienischen Staatsanleihen zogen ebenfalls an, so dass ihre Renditen nachgaben. Derzeit rentieren die italienischen mit 4,14 Prozent wieder weniger als die spanischen, die bei 4,21 Prozent liegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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