Neue Konjunkturdaten
Bundespapiere trotz Drucks aus USA stabil

Mit Kursverlusten haben die Anleihemärkte in den USA und im Euroraum auf neue Konjunkturdaten aus den USA reagiert. Dort sind die Verkäufe neuer Eigenheime im April überraschend stark auf eine Jahresrate von 981 000 gestiegen. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries erhöhte sich daraufhin deutlich auf 4,88 Prozent.

HB FRANKFURT. Zuvor hatten Äußerungen von Alan Greenspan für Kurssteigerungen an den Anleihemärkten in den USA und im Euroraum gesorgt. Der frühere US-Notenbankchef hatte vor einer starken Kurskorrektur an den chinesischen Börsen gewarnt. Dies sorgte weltweit für Druck auf die Aktienkurse und ließ die Anleger in die sicheren Häfen der Anleihen flüchten.

Im Euroraum hielten sich die Einflüsse die Waage, die zehnjährige Bundesanleihe rentierte bei 4,37 Prozent unverändert. Der Kurs des Bund-Futures zog bis zum Nachmittag vier Basispunkte auf 112,41 Prozent an.

Am Primärmarkt habe OAO Gazprom die Renditeaufschläge bei den geplanten Anleiheemissionen gesenkt, hieß es aus Konsortialkreisen. Russlands Erdgaskonzern begibt Papiere in Pfund und Euro im Gesamtvolumen von zwei Mrd. Dollar. Großbritannien kam mit einer Anleihe über 2,5 Mrd. Pfund (3,7 Mrd. Euro) an den Markt. Das 2018 fällige Papier ist mit einer Rendite von 5,17 Prozent ausgestattet.

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