OMV
Benzin ist nicht alles

Der österreichische Energie- und Chemiekonzern ist breit aufgestellt. Selbst ohne Rating vertrauen viele Anleger dem Wachstumsgeschäft des Konzerns.

Wer gen Osten reist, kann die Tankstellen der OMV nicht übersehen. 1990 eröffneten die Österreicher die erste Zapfsäule, heute sind es in zwölf Ländern von Bayern bis zum Bosporus rund 2 500 – die 34-prozentige Beteiligung an der türkischen Petrol Offisi nicht mitgerechnet.

Doch Benzin ist nicht alles: Mit weltweiter Suche und Produktion von Öl und Erdgas machte OMV 2006 einen Gesamtumsatz von rund 19 Milliarden Euro und legte beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um fünf Prozent auf zwei Milliarden Euro zu. Bis 2010 wollen die Wiener die Ölproduktion von rund 350 000 Fass auf eine halbe Milliarde erhöhen, der Erdgasabsatz soll jährlich 20 Milliarden Kubikmeter erreichen. Die Eigenkapitalquote beträgt 51 Prozent.

Kein Wunder, dass sich OMV nicht um ein Rating bemühen muss. Die bis 30. Juni 2010 laufende 3,75-prozentige OMV-Anleihe bringt 4,63 Prozent. Kurs 97,41 Prozent.

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