Peripherieanleihen gefragt Anleger suchen das Risiko

Bundesanleihen haben sich am Montag wenig bewegt. Dennoch war auf den Anleihemärkten viel los. Dafür sorgen auch Spekulationen über die neue Fed-Strategie.
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Die Fed-Strategie könnte nochmal Bewegung in den Anleihemarkt bringen. Quelle: dpa

Die Fed-Strategie könnte nochmal Bewegung in den Anleihemarkt bringen.

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Die Anleihemärkte haben am Montag uneinheitlich tendiert. Zehnjährige Bundesanleihen bei 1,72 Prozent wenig verändert. Der Terminkontrakt Bund-Future sank um einen Basispunkte ab auf 141,52 Prozent. Zehnjährige US-Treasuries standen leicht unter Druck, die Rendite legte um einen Basispunkt auf 2,50 Prozent zu.

Der ISM-Einkaufsmanagerindex war im Juni auf 50,9 Zähler geklettert. Von Bloomberg befragte Ökonomen erwarteten 50,5 Zählern, nach 49 Punkten im Mai - der niedrigste Wert seit Juni 2009.

“Insgesamt untermauern die Zahlen trotz der gesunkenen Beschäftigungskomponente die Annahme, dass die Fed im Verlauf des zweiten Halbjahres mit der Rückführung der Anleihekäufe beginnen wird”, schrieb Helaba-Analystin Viola Julien in einer Einschätzung nach Vorlage der ISM-Daten.

Käufer trieben indes die Anleihekurse von zehnjährigen Staatsanleihen aus Spanien und Portugal deutlich nach oben. Die Rendite der zehnjährigen spanischen Staatsanleihen ging um 14 Basispunkte zurück auf zuletzt 4,60 Prozent - der fünfte Tag mit Kursgewinnen in Folge. Bei Portugals zehnjähriger Anleihe sank die Rendite um fünf Basispunkte auf 6,27 Prozent. Der spanische Einkaufsmanagerindex für Juni hatte bei 50 Zählern gelegen und damit über den 48,1 Punkten im Mai. Zehn von Bloomberg befragte Ökonomen hatten im Median 48,5 Punkte erwartet. In Portugal war die Arbeitslosenquote im Mai auf 17,6 Prozent zurückgegangen, nach dem historischen Höchstwert von 17,8 Prozent im April.

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