Plus in Europa
US-Anleihen holen frühe Kursverluste auf

Die Anleihemärkte in Europa und den USA haben sich am Montag unterschiedlich entwickelt. In den USA gaben die Kurse zunächst nach und die Renditen legten zu. Händler bezeichneten den Renditerückgang der vergangenen Woche als übertrieben.

HB FRANKFURT. Außerdem sei das für diese Woche angekündigte Emissionsvolumen von 27 Mrd. Dollar an zehn- und 30jährigen Papieren höher als erwartet. Dazu kommt, dass die Zahl der Primärhändler, die direkt mit der Fed handeln, auf dem niedrigsten Stand seit Einführung des Systems 1960 liegt. Zusätzlichen Druck auf die Kurse brachten überraschend hohe Inflationszahlen für Juni. Am Nachmittag holten die Anleihen ihre Kursverluste dann jedoch wieder auf, die Rendite der zehnjährigen Treasuries lag bei 3,93 Prozent etwa auf Vortagesniveau.

In Europa lagen die Anleihekurse am Nachmittag im Plus. Zeitweise hatten ein markanter Anstieg der Erzeugerpreise im Euroraum sowie die hohe US-Inflationsrate für Druck auf die Kurse gesorgt. Insgesamt setzte sich am Markt jedoch offenbar die Ansicht durch, dass die Europäische Zentralbank auf ihrer Sitzung in dieser Woche die Zinsen nicht erhöhen wird. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 4,33 Prozent nahe eines Zweimonatstiefs. Für den Bund-Future ging es 29 Basispunkte aufwärts auf 112,83 Prozent.

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