Portfolio-Risiko des Bundes soll minimiert werden
Regierung will Fremdwährungsanleihen begeben

Die Bundesregierung hat sich nach mehrmonatiger Prüfung zum Einsatz von Fremdwährungsanleihen im Schuldenmanagement des Bundes entschlossen.

HB BERLIN. „Der Bund wird künftig Fremdwährungsanleihen begeben“, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Dienstag in Berlin. Nähere Angaben wollte er zunächst nicht machen. In Regierungskreisen hieß es, die erste Anleihe werde in Dollar nominiert.

Ziel sei es, mit dem Schritt das Portfolio-Risiko des Bundes zu minimieren und die Einnahmen zu verstetigen. Zur Absicherung der Papiere würden gleichzeitig Währungs- und Zinsswaps eingesetzt. Der Bund sehe durch den Einsatz des für den Bund neuen Finanzmarktinstruments gegenüber den sonst üblichen Kreditaufnahmen in Euro kein zusätzliches Risiko. Es sei sogar eine Kostenersparnis möglich.

Mehrere europäische und außereuropäische Staaten wendeten Fremdwährungsanleihen bereits mit Erfolg an, hieß es in den Kreisen weiter.

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